In Business Coach, Führung, Kommunikation, Teamwork

Verbinden bedeutet laut Oxford-Wörterbuch, eine Brücke herzustellen … zwischen einer Sache und einer anderen, zwischen jemandem und etwas, zwischen jemandem und sich selbst.

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© Universal Pictures

Klingt einfach und kann es auch sein, es sei denn, es ist es nicht.

Wenn Sie sich aus irgendeinem Grund nicht gut fühlen – wer steht nicht hin und wieder mit dem falschen Fuß auf? – oder Ihr Gegenüber gerade erfahren hat, dass seine Kfz-Versicherung gestiegen ist – schon wieder! – …    und plötzlich wird etwas so Intuitives, so Natürliches für einen Großteil des menschlichen Verhaltens, der Menschheit, viel schwieriger, als es sein könnte.

Sozialpsycholog*innen gehen davon aus, dass die Identität eines Menschen nicht nur aus der persönlichen, sondern auch aus seiner sozialen Identität besteht. Diese spiegelt die Gruppen wider, denen ein Individuum angehört und mit denen es sich identifiziert, und befriedigt so sein Grundbedürfnis nach Zugehörigkeit (Tajfel & Turner, 1979).

Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit wird auch in Maslows Pyramide erwähnt (Maslow, 1943).

Obwohl diese Theorien in den Veröffentlichungsjahren nicht brandneu sind, bleiben sie in der Psychologie interessant und anwendbar und bieten eine gute Grundlage für die Betrachtung menschlicher Interaktionen.

Wie also stellt man als Führungskraft, vielleicht auch als Teamleiter*in eine Verbindung zu der Mitarbeiter*in her, der intuitiv alle eigenen Triggerknöpfe drücken kann?

Wie stellt man eine Verbindung zu Menschen her, die auf den ersten Blick nicht intuitiv zu Ihren Lieblingsmenschen gehören?

Meiner Erfahrung nach lohnt es sich in solchen Fällen, wie man so schön sagt, „vor der eigenen Haustür zu kehren“ (vielleicht ist es deshalb in Deutschland überall so sauber. 😊) und zu sehen, was man als Führungskraft tun kann, um den ersten Schritt zu machen, die Spannung abzubauen und der betreffenden Person mit einer möglichst großen „Ich bin okay, du bist okay“-Einstellung zu begegnen (T. A. Harris, 1998).

(Mehr zu diesem Aspekt der Transaktionsanalyse, einem hervorragenden Werkzeug in der Reflektion von Umgang mit anderen, ein anderes Mal.)

Einer der Gründe, warum dieses Werkzeug so wirkungsvoll ist, liegt darin, dass es Sie als Führungskraft in die Lage versetzen kann, sich auf sich selbst zu konzentrieren.

Sie können sich auf das konzentrieren, was Ihnen wichtig ist, auf welche Werte Ihre Führung basiert, und vielleicht sogar eine Idee davon bekommen, warum Sie etwas stört (über das Gefühl hinaus, „mein Käse wurde gestohlen“).

Aus dieser Position der Selbstsicherheit heraus ist es viel wahrscheinlicher, dass Sie aus persönlicher Stärke heraus Verbindungen aufbauen können, ohne sich durch das Verhalten anderer bedroht oder verärgert zu fühlen. Die Fähigkeit zu akzeptieren, dass selbst wenn eine andere Person für uns „okay“ ist, ihr Verhalten für Sie „nicht okay“ sein kann (auch ein Grundsatz der T.A.), eröffnet Ihnen ein völlig neues Spielfeld für Kontakte und den Aufbau starker, nachhaltiger Arbeitsbeziehungen. Business-Coaching und -Training können Ihnen dabei helfen.

Und diese Verbindungen auf Augenhöhe geben uns nicht nur ein befriedigendes Gefühl der Zugehörigkeit, sondern versetzen uns auch in die Lage, flexibel zu sein.

Aus einer Position des Vertrauens – für uns und unsere Gesprächspartner*in – entwickeln wir eine Verbindung, die beiden Seiten zugutekommt.

… und das ist wichtig, jederzeit und besonders in diesen Zeiten, wo viel mit Spaltung gearbeitet wird. Viel Spaß beim Verbinden!

Und falls Sie noch weitere Fragen haben: Ich bin Ihre Business Coach und Trainerin in Hamburg für Führung und Kommunikation.

Wir arbeiten in Hamburg oder online, auf Englisch oder Deutsch. Kontaktieren Sie mich!

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