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Was wolltest du werden, als du ein Teenager warst?

Als ich 14 war, beschloss ich, Flugzeuge zu bauen.

Ursprünglich wollte ich Flugzeuge fliegen, genauer gesagt Jumbojets, aber mir wurde gesagt, dass ich mit meiner Sehkraft – stell dir vor, du siehst die Welt wie ein permanentes Monet-Gemälde – für diesen Beruf nicht in Frage komme. Also entschied ich mich für das, was dem am nächsten kam: Flugzeuge zu bauen.

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Als ich in den 80er und 90er Jahren in Wien aufwuchs, wo der Flugzeugbau kein besonders angesagtes oder lokales Thema war, konnte ich die Frage meiner Mutter „Wirst du damit einen Job finden?“ wohl verstehen.

Also machte ich mich auf die Suche nach Möglichkeiten und kehrte nach einiger Zeit in der British Library mit einer zufriedenstellenden Anzahl von Optionen zurück.

Ich habe nicht Luft- und Raumfahrttechnik studiert, weil ich Mathematik und Physik liebte. Für mich waren sie einfach nur Mittel zum Zweck, um Flugzeuge bauen zu können.

Ich kann mich bis heute daran erinnern, wie sie auf mich wirkten, als ich am Rand eines Flughafens in der USA stand und nur ein Drahtzaun mich als Siebenjährige davon abhielt, einer Boeing 747 ganz nah zu kommen (so nah, wie eine Siebenjährige einer Jumbo-Nase kommen kann). Lange Zeit war für mich das Beste an einem Urlaub, ihn in einem Flugzeug zu beginnen.

Als ich schon studierte, saß ich einmal in einem Flugzeug nach Los Angeles und starrte konzentriert aus dem Fenster auf die Luftströmung, die – vermutlich aufgrund der bewölkten Wetterbedingungen – um den Flügel herum zu sehen war. Ich war so vertieft, dass der Mann neben mir, der bis dahin fast den ganzen Flug über mit mir gesprochen hatte, ziemlich genervt sagte: „Sie interessieren sich mehr für das Flugzeug als für mich.“ Ich bin mir nicht sicher, ob ich so weit gegangen wäre, aber meine Flirtfähigkeiten entsprachen wohl einigen Klischees über Ingenieurwesenstudent*innen.

Also lernte ich, wie Flugzeuge konstruiert und gebaut werden, verbrachte fast drei Jahre mit Materialforschung für meine Doktorarbeit, was für mich eher eine luxuriöse, voll bezahlte Gelegenheit war, im Labor herumzuspielen und meine Studienzeit zu verlängern. Und ich hatte das große Glück, einen Doktorvater zu haben, der verstand, dass ich zwar drei Jahre lang sehr glücklich damit war, danach aber nicht in die Wissenschaft oder Forschung gehen wollte.

Ich wollte den nächsten Schritt machen und mit Menschen zusammenarbeiten, die Flugzeuge bauen. Nach sieben Jahren, in denen ich mich voll und ganz auf Flugzeuge konzentriert hatte, wollte ich meine Liebe dazu mit meinem Interesse an Menschen verbinden.

Vielleicht wurde mir dieses Interesse in die Wiege gelegt, vielleicht wird Menschen, wenn sie in der Stadt von Sigmund Freud geboren und aufgewachsen ist, ein gewisses Interesse an Menschen eingeimpft … Ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass mein Mann es sehr schwer hat, einen der „guten” Plätze zu bekommen, wenn wir ausgehen, d. h. die Plätze, von denen aus sich gut Menschen beobachten lassen, denn das sind die Plätze, zu denen ich intuitiv hingehe.

Je mehr ich mit meinen Teams, in Projekten, Abteilungen und Geschäftsbereichen arbeitete, desto mehr konnte ich meiner Leidenschaft folgen, Menschen zu stärken.

Und obwohl es cool ist, Container aus einer A400M-Frachtraum bei 80 km/h zwecks eines Texts rauszufeuern oder Kabinenverfahren im A350 XWB zu simulieren, hat es mir am meisten Spaß gemacht, Menschen zu führen und ihnen dabei zu helfen, ihr Potenzial zu entfalten. Das Lächeln auf den Gesichtern meiner Teammitglieder zu sehen, wenn wir ein Projektziel erreicht hatten, selbst zu lächeln, nachdem mir gesagt wurde, dass ich die erste Führungskraft seit 15 Jahren war, die gefragt hatte, ob jemand Spaß an seiner Arbeit habe, jemanden zu ermutigen, den nächsten Schritt zu wagen …

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Je länger ich in Führungspositionen tätig war, desto mehr konzentrierte ich mich auf meine Mitarbeiter*innen und darauf, dass sie ihr Bestes geben konnten.

Während ich damit beschäftigt war, kamen immer wieder Leute mit Fragen zu ihrer beruflichen Entwicklung, zum Umgang mit schwierigen Situationen, zum nächsten Karriereschritt und zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu mir. Damals dachte ich, das liege daran, dass ich eine bestimmte Karriere hinter mir hatte und seit einem Jahrzehnt im selben Unternehmen tätig war. Nach diesem Jahrzehnt, in dem ich Kabinen in den ersten A380-Flugzeugen installiert und große Projekte geleitet hatte, wollte ich etwas Neues sehen. Ich wechselte von einem Großunternehmen zu einer kleineren Firma, um Erfahrungen in einer anderen Führungsrolle zu sammeln. Ich dachte mir, dass dies zumindest den Strom von Menschen stoppen würde, die mich um meine Meinung baten.

Innerhalb von drei Wochen nach meinem Arbeitsantritt saß eine*r meine*r Mitarbeiter*innen mir gegenüber und fragte mich, wie sie*er die eigenen Karriere vom reinen Ingenieurwesen zum Projektmanagement im Ingenieurwesen weiterentwickeln könne. Vielleicht war hier noch etwas anderes im Gange…

Gleichzeitig verspürte ich den Drang, mich auf meine Leidenschaft zu konzentrieren, nämlich Menschen zu befähigen.

Dieser Drang wurde sogar noch stärker, und langsam wurde mir klar, dass ich dies vielleicht, nur vielleicht, in Vollzeit tun könnte.

Also wagte ich den Schritt. Wenn meine Kolleg*innen mich zuvor noch nicht für risikofreudig gehalten hatten, weil ich die Sicherheit des Großunternehmens aufgegeben hatte, so taten sie dies nun definitiv.

Ich machte meine Zertifikate als Business-Coach und Business-Trainer, begann mein Studium der Angewandten Psychologie und gewann meine ersten Kund*innen.

Das hat mich hierher geführt: Ich bin nun hauptberuflich als Business Coach, Trainerin und Moderatorin tätig. Ich liebe meinen Job. Ich liebe es, Menschen dabei zu unterstützen, ihr Potenzial voll zu entfalten, ihre beste Work-Life-Balance zu finden, ihre Teams zu vergrößern und ihre Führungsqualitäten zu entwickeln. Wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, kontaktieren Sie mich gerne. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören! 

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